BVG wollen Busflotte komplett auf Elektroantrieb umstellen

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Bildquelle: BMVI

Der Busverkehr in Berlin soll komplett elektrisch werden. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) stellen den regulären Linienbetrieb auf E-Busse um. Damit würden sie zukünftig über die größte Elektrobusflotte der Verkehrsunternehmen Deutschlands verfügen, wie das Bundesverkehrsministeriums (BMVI) mitteilte, das die erste Phase der Umstellung zusammen mit dem Bundesumweltministerium (BMU) finanziell unterstützt.

Die Flottenumstellung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von der BVG, vom Bund und dem Land Berlin. Die BVG plant in einem ersten Schritt die Anschaffung von insgesamt 225 Elektrobussen und übernimmt die Kosten, die für vergleichbare Dieselbusse angefallen wären. Die Mehrkosten gegenüber konventionellen Dieselbussen werden vollständig durch Fördermittel des BMVI und des Bundesumweltministeriums (BMU) sowie vom Land Berlin getragen. Die Finanzierung der Fahrzeuge und der daraus resultierenden Kosten der Infrastruktur erfolge zum Teil im Rahmen von Förderprogrammen der Bundesministerien BMVI und BMU.

Die BVG erhält insgesamt 48 Mio. € Fördermittel vom Bund. Davon kommen derzeit rund 12,7 Mio. € aus dem Förderprogramm „Elektromobilität“ des BMVI. Das BMU plant den weiteren Angaben zufolge eine Förderung in Höhe von etwa 35 Mio. € für Fahrzeuge und Infrastruktur aus dem Programm „Förderung der Anschaffung von Elektrobussen im ÖPNV“.

Das BMVI und das BMU unterstützen das Vorhaben der BVG im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“. Die Busse werden vornehmlich auf Linien eingesetzt, die überwiegend an Orten mit besonders hoher Stickstoffdioxidbelastung entlangführen.         

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