BVES erstellt Messkonzept für gemischte betriebene Speicher

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Energiespeicher-Begriffe
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Der Bundesverband Energiespeicher (BVES) hat gemeinsam mit Speicherbetreibern, Netzbetreibern und Messstellenbetreibern ein Messkonzept für gemischt betriebene Energiespeicher erstellt. Das Messkonzept stellt eine wesentliche Grundlage für die rechtssichere Umsetzung der Vorgaben aus § 61k EEG. Der im vergangenen Dezember geschaffene Paragraph ermöglicht erstmalig die breite Integration von gemischten Speicherbetriebsmodellen in das Energiesystem.

Der BVES hat eigenen Angaben zufolge lange für die Ermöglichung eines gemischten Speicherbetriebs gekämpft und hat nun im nächsten Schritt auch ein Messkonzept erarbeitet, das die rechtlichen Anforderungen in die notwendige Mess- und Zähltechnik übersetzt. Ziel des Konzeptes ist es zum einen, gemischten Speicherbetriebsmodellen den Marktzugang zu erleichtern und zum anderen Verteilnetzbetreibern rechtliche und steuerrechtliche Sicherheit zu geben.

Das Messkonzept wurde im Rahmen eines BVES-Workshops umfangreich diskutiert, zu dem Vertreter aus dem Bundestag und der Bundesregierung, der Bundesnetzagentur und der EEG-Clearingstelle sowie Vertreter aus der Energiewirtschaft und der politischen Interessenvertretung geladen waren. Im nächsten Schritt wird das BVES-Messkonzept beim Regelermittlungsausschuss der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) vorgestellt.

Erhältlich ist das Messkonzept gegen eine Schutzgebühr bei der BVSE-Geschäftsstelle. Die Schutzgebühr beträgt 100 € für BVES-Mitglieder und 150 € für Nicht-Mitglieder.

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