Bundesnetzagentur eröffnet bald Verfahren zu Südlink und Südostlink

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wird im Frühjahr die Planungs- und Genehmigungsverfahren zu den Großprojekten Südlink und Südostlink eröffnen. Wie die Behörde mitteilt, habe die gesetzliche Vorgabe eines Erdkabelvorranges bei diesen Projekten Neuplanungen notwendig gemacht. Mit weiteren Anträgen zu Wechselstromvorhaben würden sich dann bis Ende 2017 voraussichtlich rund 75 Prozent der Leitungskilometer in Zuständigkeit der Bundesnetzagentur im formellen Verfahren befinden.

Die BNetzA hat eine Zwischenbilanz zu den Bau- und Genehmigungsfortschritten beim Stromnetzausbau für das Jahr 2016 veröffentlicht, heißt es weiter. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 90 km neue Leitungen im Übertragungsnetz fertig gestellt. Davon entfielen rund 50 km auf Vorhaben aus dem aktuellen Bundesbedarfsplangesetz (Bbpig); die übrigen rund 40 km wurden bei Leitungsprojekten aus dem älteren Energieleitungsausbaugesetz (Enlag) realisiert. Bei den Enlag-Vorhaben sei damit zu rechnen, dass bis Ende dieses Jahres 45 Prozent der Gesamtstrecken genehmigt worden sei.Insgesamt seien rund 650 km (von etwa 1.800) aus dem Enlag und rund 100 km (von etwa 6.100 km) aus dem Bbpig realisiert.

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