Britische Regierung unterstützt Tiefengeothermieprojekt in Mittelengland mit 24 Mio. €

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Die britische Regierung hat mit der mittelenglischen Stadt Stoke-on-Trent und der Grafschaft Staffordshire einen „City Deal“ mit einem Volumen von 113 Mio. GBP (etwa 135,2 Mio. €) abgeschlossen. Die Vereinbarung sieht unter anderem ein Tiefengeothermieprojekt und ein Fernwärmenetz vor, das jährlich 45 GWh Wärme für Privathaushalte und Gewerbebetriebe produzieren soll. Das gab das Büro des stellvertretenden Premierministers Nick Clegg bekannt. Mit dem Fernwärmenetz sollen die Energiekosten bis zu zehn Prozent sinken und bis zu 10.000 Tonnen CO2 eingespart werden, hieß es. Dafür stelle die Regierung 20 Mio. GBP (rund 24 Mio. €) bereit. Weitere 32 Mio. GBP (38,3 Mio. €) sollen vor Ort aufgebracht werden. Dadurch sollen 200 direkte Arbeitsplätze geschaffen und 1.350 Jobs in der Wertschöpfungskette gesichert werden. Der britische Erneuerbaren-Verband Renewable Energy Association (REA) begrüßte den „City Deal“. Es sei „fantastisch“, dass die Regierung das Potenzial geothermischer Wärmenetze ausschöpfe, um Energiekosten und CO2-Emissionen zu senken, erklärte der Vorsitzende der Sektion Tiefengeothermie von REA, Michael Feliks. Es sei zu hoffen, dass dieses Projekt in anderen Städten Nachahmer findet. „Wir werden weiterhin mit der Regierung zusammenarbeiten, um die Barrieren für Geothermie im Vereinigten Königreich abzubauen“, sagte Feliks.

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