Brennstoffemissionshandelsgesetz konterkariert Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung

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KWK-Blockheizkraftwerk-Hamburg-Hafencity
Symbolbild KWK: Bildnachweis: Matthias Krüttgen - stock.adobe.com

Das Kronberger Beratungsunternehmen enexion betrachtet das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) als Hemmnis für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das Ende 2019 verabschiedete BEHG verteuert den Energieträger Gas, kritisiert enexion. Denn 2021 werde eine CO2-Steuer für die durch Gas befeuerten Kraftwerke in Höhe von 25 € pro Tonne eingeführt, was im kommenden Jahr zu Mehrkosten in Höhe von ca. fünf Euro pro MWh führen wird.

Da die KWK-Novelle die Mehrkosten durch die CO2-Bepreisung aber nicht berücksichtige, werde das Geschäftsmodell KWK konterkariert. „Während die Bundesregierung mit der KWK-Novelle auf der einen Seite gasbefeuerte Kraftwerke fördert, verteuert sie die Technologie gleichzeitig mit der Einführung des BEHG um 33 Prozent. Das ist ein weiteres Beispiel für eine schlecht durchdachte Energiepolitik“, sagt enexion Head of Consulting Dominik Weyland. Nach der sprunghaften Verteuerung von aktuell ca. 15 € pro MWh auf ca. 20 Euro pro MWh im kommenden Jahr werden die Mehrkosten für den Energieträger Gas durch die CO2-Steuer enexion zufolge bis 2025 auf ca. neun Euro pro MWh steigen.

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