BNetzA startet dritte Ausschreibungsrunde Wind an Land

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Windpark Klettwitz Ventotec
Quelle: Ventotec / enercity

Die Bundesnetzagentur hat am Montag die dritte Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land für den Gebotstermin 1. November 2017 gestartet. „Die ersten beiden Ausschreibungsrunden waren von hohem Wettbewerb geprägt“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Da der Gebotstermin auf einen gesetzlichen Feiertag in Nordrhein-Westfalen fällt, verschiebt sich das Fristende auf den 2. November 2017.

Sämtliche Regelungen für Bürgerenergiegesellschaften, die zuletzt für viel Kritik gesorgt haben, weil sie zu Wettbewerbsverzerrungen führen würden, bleiben in dieser Runde unverändert. Bürgerenergiegesellschaften können weiterhin mit einem Windertragsgutachten an der Ausschreibung teilnehmen und eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz nachreichen. Erst für die ersten beiden Gebotstermine 2018 werden diese Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften gesetzlich nicht mehr angewendet.

 

Ausschreibungsvolumen 1.000 MW – Höchstgebot bei 7 ct/kWh

Das Höchstgebot für diesen Gebotstermin beträgt wie in den ersten beiden Runden 7 ct/kWh – abzugeben für den Referenzstandort. Die Gebote mit dem niedrigsten Gebotswert erhalten den Zuschlag, bis das Volumen für diese Ausschreibungsrunde von 1.000 Megawatt erreicht ist. Im Netzausbaugebiet, das wesentliche Teile Norddeutschlands umfasst, können in dieser Runde 430,55 Megawatt bezuschlagt werden. Bei der letzten Ausschreibungsrunde lag die bezugschlagte Menge im Netzausbaugebiet 108,55 Megawatt unterhalb der Obergrenze von 322 Megawatt. Dementsprechend wird die Obergrenze in dieser Ausschreibungsrunde nun erhöht.

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