BMU fördert Einsatz von 52 Elektrobussen in Nürnberg

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Staatssekretär Florian Pronold übergibt Förderbescheid an die Nürnberger Verkehrsgesellschaft. Bildnachweis: BMU/Claus Felix

Die Nürnberger Verkehrsgesellschaft erhält eine Förderung vom Bundesumweltministerium (BMU) für die Anschaffung von 52 elektrisch betriebenen Linienbussen. Die Mittel belaufen sich auf 24 Mio. €. Bundesweit werden derzeit 13 Projekte städtischer Nahverkehrsgesellschaften mit rund 230 Mio. € durch das BMU unterstützt und so unter anderem die Anschaffung von insgesamt 650 Elektrobussen teilfinanziert.

Mit der Reichweite, die Elektrobusse heute erreichen, können den Angaben zufolge bereits rund 80 Prozent der Buslinien in Nürnberg mit den lokal abgasfreien und lärmarmen Fahrzeugen bedient werden. Gerade im Stadtzentrum, wo sich viele Menschen im engen Kontakt mit dem Straßenverkehr aufhalten, könnten Elektrobusse mit ihren Vorteilen am besten punkten. Die Beschaffung der Fahrzeuge ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Umstellung der Nürnberger Busflotte auf abgasfreie Antriebe und bis soll Ende 2022 abgeschlossen sein.

Neben der Anschaffung der Busse werden teilweise auch die notwendige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof sowie weitere Kosten im Zusammenhang mit dem Einsatz der Busse, wie Schulungen von Fahr- und Werkstattpersonal, gefördert. Dabei werden die gegenüber einem Dieselbus entstehenden Mehrkosten zu 80 Prozent finanziert. Die übrigen Ausgaben fördert das BMU mit 40 Prozent.

Bis 2017 gab es in Deutschland nur rund 100 Busse mit Elektro-Antrieb. Die Förderung soll dazu beitragen, dass Elektrobusse erschwinglicher, praktikabler und leistungsfähiger und damit eine Option für alle Verkehrsunternehmen werden. Weitere Informationen zum Förderprogramm des Bundes für mehr Elektromobilität finden Sie hier.

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