BMEL und BMU fördern Projekte zum Umgang mit Kalamitätsholz

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Wald, Holz, Sturm, Waldschäden, Kalamität
Fotoquelle: Th. Meyer/FBG Ostharz

Die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) starten am 1. April 2020 einen Förderaufruf zum „Umgang mit Kalamitätsflächen und Kalamitätsholz“. Das teilte die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) als Projektträger des BMEL mit. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen endet am 30. September 2020.

Hintergrund ist, dass Stürme, Dürre, Käferbefall und Brände in den Jahren 2018 bis 2020 mehr als 160 Mio. Kubikmeter Schadholz auf Waldflächen von insgesamt 245.000 Hektar verursacht haben. Dieses so genannte Kalamitätsholz müsse möglichst zeitnah, effizient und wirtschaftlich verwertet werden. Ansonsten kommt es zu einem Wertverfall des Holzes und der Käferbefall kann sich weiter ausbreiten.

Über die Förderrichtlinie Waldklimafonds werden Vorhaben gefördert, die sich neben der Erstellung von Lager- und Logistikkonzepten für den Kalamitätsfall auch der stofflichen und energetischen Nutzung von Kalamitätsholz widmen. Weitere Projektthemen sind die Erstellung von Leitfäden zum Umgang mit Kalamitätsflächen unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher und ökologischer Aspekte, Konzepte zu bodenschonenden Holzernteverfahren, Bewertungsschemata für Kalamitätsholz und -flächen sowie Fachinformationen zur Verwendung von Kalamitätsholz.

Der vollständige Aufruf steht unter https://www.fnr.de/projektfoerderung/aktuelle-foerderaufrufe/#n11261 zur Verfügung.

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