BMEL ruft zu Forschungprojekten im Biomethan-Bereich auf

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Symbolbild Bioerdgas
Symbolbild Biomethan (Quelle: Bertold Werkmann - stock.adobe.com)

Um das Potenzial von Biomethan stärker zu heben, startet das Bundesagrarministerium (BMEL) über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) einen Förderaufruf. Damit sollen nach Angaben der FNR Forschungs- und Entwicklungsarbeiten forciert werden. Gesucht werden Konzepte, Maßnahmen und technische Lösungen mit deutlichen Verbesserungen zum Stand der Technik im Bereich der Biomethanerzeugung.

Nach aktuellen Veröffentlichungen wird von einem Biomethan-Potenzial von 10,3 Mrd. m3 pro Jahr ausgegangen. Das entspricht etwa 100 TWh, die bis 2030 in das deutsche Gasnetz eingespeist werden können. Ende 2018 wurden allerdings erst zehn Prozent davon realisiert. Förderliche Rahmenbedingungen sind daher nach Angaben der FNR notwendig, um die Vorteile von Biomethan zu nutzen.

Im Fokus des Förderaufrufes stehen Untersuchungen zur Effizienzsteigerung, zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Verringerung von Emissionen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden FuE-Maßnahmen zur Umrüstung von Bestands-Biogasanlagen mit Stromerzeugung auf die Biomethanproduktion. Das kann der FNR zufolge für eine Anzahl von Anlagen durchaus ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell sein. Bisher sei allerdings die Aufbereitung kleinerer Gasmengen nicht wirtschaftlich und auch die Zusammenführung des Rohgases an zentralen Standorten spiele kaum eine Rolle. In diesen Bereichen gilt es, neue Ideen voranzubringen und Bestehendes zu verbessern.

Der vollständige Förderaufruf steht unter https://www.fnr.de/fileadmin/Projekte/2020/FA_Biomethanerzeugung/FA_Biomethanerzeugung_2020.pdf zur Verfügung.      

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