Blockchain: innogy und Tepco investieren in Start up Conjoule 4,5 Mio. Euro

373
Conjoule-Energiehandelsplattform
Bildquelle: Conjoule

In einer ersten Finanzierungsrunde hat das Start up Conjoule 4,5 Mio. für seine dezentrale Energiehandelsplattform erhalten, die auf die Blockchain-Technologie setzt und sich an den lokalen Energiemarkt richtet. Das berichtet der Innovation Hub des Energiekonzerns innogy, neben dem auch das japanische Energieunternehmen Tepco in Conjoule investiert.

Conjoule hat nach eigenen Angaben das Ziel, den Energiemarkt transparenter zu gestalten und Zugangshürden für private Marktteilnehmer abzubauen. Das Team, bestehend aus Experten der Energie- und IT-Wirtschaft, hat dazu die Plattform entwickelt, über die lokaler Strom angeboten und gekauft werden kann. Das Blockchain-Start up fungiere dabei als Vermittler zwischen den Marktteilnehmern und vereinfacht den Transfer-Prozess.

Peer-to-Peer-Handelsplattform

Es handelt sich um eine Peer-to-Peer-Handelsplattform, mit der Produzenten und Verbraucher erneuerbarer Energie ihre Geschäfte ohne traditionelle Zwischenhändler tätigen sollen. Sie richtet sich auch an die Besitzer von Energiespeichern sowie an andere Anbieter von Flexibilitätsreserven. Über die Plattform können Verbraucher erneuerbare Energie aus der Nachbarschaft einkaufen oder als Photovoltaik-Anlagenbesitzer an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Ihrer Umgebung verkaufen.

Mit der Investition wolle das Blockchain-Start up sein technisches Team verstärken und den kommerziellen Start der Plattform anschieben sowie weitere Produkte entwickeln. Nach eigenen Angaben verbindet Conjoule seit Oktober 2016 im Rahmen eines Pilotprojektes private Photovoltaikanlagen mit lokalen Abnehmern über seine Plattform. Die Testgebiete dafür sind Essen Kettwig und Mülheim. 

Nachrichten zum Thema Blockchain:

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein