Die Blockchain bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Energiewirtschaft. Bis entsprechende Technologien die erforderliche Marktreife erreichen, wird es nach Einschätzung vieler Marktakteure aber noch mindestens zwei Jahre dauern.

Das Titelthema der jetzt erschienenen Ausgabe 50/2018 von EUWID widmet sich den Perspektiven für Blockchain-Technologien. Das Beratungshaus Detecon hat Führungskräfte in Energieversorgungsunternehmen nach ihrer Einschätzung gefragt und auf diesem Weg die erwarteten Anwendungsbereiche herausgearbeitet.

Auch die Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) hat in einer ausführlichen Analyse die Use Cases der Blockchain in der Energiewirtschaft beleuchtet. Ein Ergebnis ist, dass die Blockchain gerade für Post-EEG-Anwendungen wie Regionalstrommodelle eine wichtige Rolle spielen könnte.

Post-EEG-Anlagen: Report + Dossier im Einzelverkauf
Wissensvorsprung in der Post-EEG-Phase
EUWID bietet einen neuen Informationsservice an. Die Inhalte des EUWID-Dossiers zur Post-EEG-Phase können ab sofort ohne Abo-Verpflichtung im Einzelverkauf erworben werden. Das entsprechende Paket besteht aus dem digitalen Vollzugriff auf alle Berichte (und spätere Aktualisierungen) im Dossier für einen Zeitraum von einem Jahr und der Printausgabe des EUWID-Reports: „Was mache ich mit meiner EEG-Anlage nach dem Ende der Förderung?“, der Ende November 2018 erschienen ist. Weitere Informationen zum Post-EEG-Paket finden Sie hier.

Digitale Lösungen sind für den Erfolg der Energiewende unerlässlich, da nur sie es ermöglichen, Antworten auf die Herausforderung wachsender Anteile volatiler Stromerzeugung zu bieten. Ein wichtiges Thema ist dabei auch die Elektromobilität. Oder genauer formuliert die Frage: Wie lässt sich E-Mobilität erfolgreich in das Stromnetz integrieren? Der BDEW und das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) haben sich dieser Frage in einer Metastudie zugewandt.

Derweil hat der österreichische Ministerrat Eckpunkte beschlossen, die eine Weiterförderung von bestehenden Bioenergieanlagen vorsehen. Allzu großen Grund zur Freude sieht die IG Holzkraft allerdings nicht. Nach Ansicht des Verbands hängt viel von der konkreten Ausgestaltung des Gesetzes ab. Hier gebe es noch sehr viel Verhandlungs- und Klärungsbedarf. (Beitragsbild: bluedesign – stock.adobe.com)

Der Redaktionstipp: Das sollten Sie diese Woche auf jeden Fall lesen:

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