Blockchain in der Energiewirtschaft: Enercity ermöglicht Kunden Bezahlung mit Bitcoin

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Die Digitalisierung umtreibt die Energiewirtschaft. Nicht wenige Beobachter erwarten disruptive Entwicklungen, die den bestehenden Markt komplett durcheinanderwürfeln. Dabei stehen auch Themen wie Blockchain auf der Agenda. Enercity geht jetzt einen Schritt in Richtung ganz neuer digitaler Ansätze und ermöglicht seinen Kunden das Bezahlen mit der Internetwährung „Bitcoin“. „Zukünftig werden Systeme, Transaktionen und Netzwerke dezentral sein und unabhängig von zentralen Institutionen agieren können“, heißt es seitens enercity. „Die Möglichkeit der Bitcoin-Zahlung ist nur ein Schritt auf dem Weg in die digitale Zukunft", sagt enercity-Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva. Enercity biete frühzeitig neue Zahlungsmöglichkeiten für ihre Kunden, um damit neue Standards im Kundenservice zu setzen. Bitcoin ist ein weltweit verwendbares dezentrales Zahlungssystem und der Name einer digitalen Geldeinheit. Eigentumsnachweise an Bitcoin können in einer persönlichen digitalen Brieftasche gespeichert werden. Das Bitcoin-Netzwerk basiert auf einer von den Teilnehmern gemeinsam mit Hilfe einer Bitcoin-Software verwalteten dezentralen Datenbank, der Blockchain, heißt es bei Wikipedia zum Thema Bitcoin. In der Datenbank sind alle Transaktionen verzeichnet. Einzige Bedingung für die Teilnahme ist der Betrieb eines Bitcoin-Clients; alternativ kann auch einer der Online-Dienste genutzt werden (z.B. für mobile Geräte). Dadurch unterliegt das Bitcoin-System keinen geographischen Beschränkungen – ein Internet-Zugang genügt – und kann länderübergreifend eingesetzt werden. Die Währung gilt aufgrund der Blockchain-Architektur auch als besonders sicher. Mit Hilfe kryptographischer Techniken wird sichergestellt, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen werden und die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden können. Der Umrechnungskurs von Bitcoin in andere Zahlungsmittel bzw. Währungen ist durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Bitcoins können von einem Direktanbieter, von einer Privatperson oder an der Börse gekauft werden, führt enercity aus. Die Handelsplattformen ermöglichen den Kauf von Bitcoins beispielsweise via Sofortüberweisung, PaySafeCard, uKash, Skrill, Kreditkarte und via PayPal. Da die Bitcoin-Zahlung keinen geographischen Beschränkungen unterliegt, genügt ein Internet-Zugang. Die einzige Bedingung für die Teilnahme ist der Betrieb einer digitalen Brieftasche; alternativ kann auch einer der Online-Dienste genutzt werden. Auf den neuen Rechnungen verweist enercity auf diese Zahlungsmöglichkeit. Direkte Bitcoin-Zahlungen sind über die enercity-Website oder ein Terminal im enercity-KundenCenter in Hannovers Innenstadt möglich. Der Geschäftspartner, die PEY GmbH aus Hannover, übernimmt die Abwicklung mit einem globalen Bitcoin-Zahlungsservice (BitPay, Atlanta, USA). Das Verfahren sei inzwischen mehrfach von Unternehmen anderer Branchen erprobt worden und werde nun von enercity als eines der ersten Energieunternehmen eingeführt. .

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