Biogutvergärung Bietigheim erhält BImSchG-Genehmigung

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Symbolbild Biogasanlage
Symbolbild Biogas (Quelle: EUWID)

Die Biogutvergärung Bietigheim GmbH (BVB) hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau einer Biogutvergärungsanlage mit einer Jahreskapazität von 48.000 Tonnen erhalten. Wie die BVB mitteilte, soll der Bau der Vergärungsanlage Anfang September beginnen, vorbereitende Arbeiten liefen schon seit drei Monaten. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2019 vorgesehen.

Die Vergärungsanlage wird auf dem Gelände des Kompostwerks Westheim errichtet, das die Suez vom Landkreis Germersheim gepachtet und an die BVB zum Bau der Vergärungsanlage weiterverpachtet hat. In der Anlage soll das Biogut aus der getrennten Sammlung in den Landkreisen Germersheim und Ludwigsburg sowie in der Stadt Karlsruhe verwertet und dabei rund 34 Mio. kWh Biogas erzeugt werden. Das Biogas wird von den Stadtwerken Bietigheim-Bissingen aufbereitet, vom Gasnetzbetreiber Creos in das Erdgasnetz eingespeist und kann dann überall in Deutschland aus dem Erdgasnetz wieder entnommen und in Strom und Wärme umgewandelt werden.

Die BVB wurde im Jahr 2015 von den Unternehmen BEM Umweltservice, KWB Kompostwerk Bauland, Stadtwerke Bietigheim-Bissingen und Bioenergie Oberriexingen gegründet, um Bioabfälle der Region zu vergären und daraus Biogas zu produzieren.

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