Biogasrat+ begrüßt Referentenentwurf zur 38. BImSchV

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Bioerdgasanlage von RWE Innogy in Bergheim-Paffendorf
Quelle: RWE Innogy

Die bislang geltende Diskriminierung von verflüssigtem Biomethan, auch Bio-LNG genannt, im Kraftstoffsektor soll mit einem aktuell vorgelegten Referentenentwurf zur 38. Bundesimmissionsschutzverordnung (38. BImSchV) abgeschafft werden. Das teilte der Biogasrat+ mit, der die geplante Änderung gefordert hatte und nun ausdrücklich begrüßt. Mit Inkrafttreten der Verordnung könne Bio-LNG auf die Treibhausgasminderungsquote im Kraftstoffsektor angerechnet werden und so einen wesentlichen Beitrag zur Reinhaltung der Luft und Umwelt leisten, so der Verband.

Gleichzeitig sollte die Bundesregierung mit dem Referentenentwurf die Chance nutzen, die bestehende Treibhausgasquote bis 2030 konsequent weiterzuentwickeln und ab 2019 eine ambitionierte Unterquote für fortschrittliche Biokraftstoffe von mindestens 0,3 Prozent einzuführen.

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