Berliner Start-up Thermondo bietet jetzt Heizungs-Contracting an

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Das Berliner Start-up Thermondo setzt auf Heizungs-Contracting. Dazu hat es gemeinsam mit der Berliner Volksbank ein Finanzierungsprodukt für Brennwertgeräte und Solarthermie entwickelt. Das Rundum-Sorglos-Paket ab 75 Euro im Monat beinhaltet neben einer neuen Heizung auch die jährliche Wartung, Reparatur- und Materialkosten sowie Schornsteinfegerkosten über die gesamte Vertragslaufzeit. Die Pachtzeit kann flexibel zwischen zwei und zehn Jahren gewählt werden, teilte der Heizungsbauer mit, an dem der E.ON Konzern beteiligt ist. „Unser Ziel ist es, integrierter Energiedienstleister zu werden. Der ‘Kümmerer’ bei allen Fragen rund um das Thema Energie für Hauseigentümer. Wir wollen dem Hauseigentümer eines Tages seine Wohlfühltemperatur anbieten, ganz einfach 21 Grad. Ein wichtiger Schritt dahin ist die Markteinführung von Thermondo 365, unserem Heizungs-Contracting”, erklärte der Geschäftsführer des Start-up, Philipp Pausder. Das Contracting unterscheide sich stark von anderen Produkten dieser Art. Zum einen bestehe im Gegensatz zu vielen existenten Angeboten keine Gasvertragsbindung. Der Hauseigentümer habe bei der One-Stop-Shop-Lösung einen einzigen Ansprechpartner. Die Vertragsabwicklung finde innerhalb eines Werktages statt. Für das Start-up stelle das Finanzierungs- und Serviceprodukt eine weitere Wachstumsmöglichkeit und Möglichkeiten der Erschließung neuer Kundensegmente dar. Im ersten Monat der Testphase habe Thermondo 40 Contracting-Verträge abgeschlossen, im zweiten Monat bereits 84. Eigens für die Einführung von Thermondo 365 wurde die Thermondo Energy GmbH gegründet, eine hundertprozentige Tochter der Thermondo GmbH. Die Thermondo Energy GmbH bleibt der Eigentümer der Heizung über die gesamte Vertragslaufzeit. Die Refinanzierung der neuen Heizungsanlagen erfolgt über die Mittel aus dem KfW Programm 152. Die daraus resultierenden niedrigen Kapitalkosten werden den Angaben zufolge direkt an die Endkunden weitergegeben. Der E.ON Konzern ist seit 2014 an dem Start-up beteiligt (EUWID 24/2016).

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