Beim Förderprogramm Sinteg steht Demonstrationsphase an

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Stromleitungen-Windturbine
Symboldbild (Quelle: reimax16 - stock.adobe.com)

Im Rahmen des Förderprogramms Sinteg „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende” steht jetzt die Demonstrationsphase an. Die in den einzelnen Schaufenstern entwickelten innovativen Lösungen werden nun vor Ort einem großflächigen Praxistest unterworfen, geht aus einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

Thomas Bareiß (CDU), der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie die Projektleiter der fünf „Schaufenster“ Lothar Ahle (Designetz), Prof. Werner Beba (NEW 4.0), Ulf Brommelmeier (enera), Markus Graebig (Windnode) und Albrecht Reuter (C/sells) haben die Halbzeit des Reallabors Sinteg zum Anlass für einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre genommen.

Bareiß erklärte, die Energiewende sei ein Transformationsprozess und ein spannendes Innovationsprojekt, und die Innovationen kämen dem Industriestandort Deutschland zugute. Sinteg liefere dafür anschauliche, weil konkrete Musterlösungen für das Energiesystem der Zukunft. Diese produzieren die Experten in den fünf Sinteg-Modellregionen („Schaufenstern“) in ganz Deutschland. Seit Anfang 2017 arbeiten Partner aus mehr als 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen an „Blaupausen“ für den großen Transformationsprozess Energiewende.

Regionaler Austausch über die Schaufenstergrenzen hinweg

Die Projektleiter der fünf Schaufenster betonten, dass es einerseits wichtig sei, die Schaufenster in unterschiedlichen Regionen anzusiedeln, weil nur so die regional unterschiedlichen Fragen beantwortet werden könnten. Andererseits helfe der fachliche Austausch über die Schaufenstergrenzen hinweg, die Energiewende stets als integralen Transformationsprozess zu betrachten.

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Im Rahmen von Sinteg fließen nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums insgesamt rund 500 Mio. € in die Digitalisierung des Energiesystems. Mit über 200 Mio. € fördert das Ministerium diesen Transformationsprozess. Innerhalb der fünf Jahre Gesamtlaufzeit bis Ende 2021 läuft das vierjährige Reallabor in den fünf Schaufenstern lediglich bis Ende 2020.

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