Batteriestandort Kaiserslautern soll 24 GWh Kapazität erhalten

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Opel-Betriebsratsvorsitzender in Kaiserslautern Thorsten Zangerle, OB Klaus Weichel, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (v.l.n.r.) ; Bildquelle: Opel / Andreas Liebschner

Opel will am Batteriestandort Kaiserslautern ab 2023 drei Blöcke mit einer Kapazität von je acht GWh errichten. Damit könnten rund eine halbe Million Elektrofahrzeuge jährlich ausgestattet werden. Das berichtete Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller am vergangenen Freitag bei einem Besuch in Kaiserslautern. Rund zwei Milliarden Euro sollen demnach in das Projekt investiert werden, den Planungen zufolge werden rund 2.000 Arbeitsplätze am Standort entstehen.

Gemeinsam mit der Muttergesellschaft Groupe PSA und der französischen Total-Tochter Saft will Opel ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen ACC (Automotive Cell Company) gründen. „Hier in Kaiserslautern entsteht ein echtes Jahrhundertprojekt“, sagte Lohscheller. „Für Opel ist die Teilnahme an dem Projekt ein Meilenstein der Firmengeschichte und ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg hin zu einer elektrischen Automobilmarke”, so Lohscheller.

Insgesamt sollen zwei Anlagen mit einer Kapazität von insgesamt 48 Gigawattstunden entstehen – neben Kaiserslautern zudem in der Region Hauts de France. Dies entspräche einer Produktion von etwa 10 bis 15 Prozent des erwarteten europäischen Marktes, heißt es. Das gesamte Investitionsvolumen für das Projekt liege bei fast fünf Mrd. €.

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