Batteriespeicher: Steag will auch im Ausland punkten

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Nachdem der Steag-Konzern im vergangenen Jahr Batteriespeicher mit einer Leistung von 90 MW zur Netzstabilisierung installiert hat, sieht man sich mit der Technik als Vorreiter und plant den weiteren Einsatz in anderen Ländern. Das gab das Unternehmen im Zuge der Berichterstattung zum Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr bekannt.

Die sechs Batteriespeicher leisteten seit Herbst über ihre Primärregelleistung einen wesentlichen Beitrag dazu, Schwankungen im deutschen Netz auszugleichen, die durch die ungleichmäßige Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien entstehen. Der größte Teil der von der Steag im Jahr 2016 investierten 223 Mio. € entfiel auf die sechs Großbatterie-Systeme.

Installierte Leistung an Erneuerbaren und dezentraler Erzeugung bei 800 MW

Inzwischen verfügt der Konzern neben seinen fossilen Großkraftwerken auch über 800 MW installierter Leistung in den Bereichen erneuerbare Energien und dezentrale Energieerzeugung. Insgesamt 200 dezentrale Anlagen, wie Windparks, Blockheizkraftwerke, Biomasse- und Biogasanlagen betreibt die Gruppe in Deutschland, Rumänien, der Türkei und Polen, teils als Investor, teils als Dienstleister.

Ein Vorzeigeprojekt im Bereich der Wärmeversorgung ist die Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr, die in Kooperation mit der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH und der Energieversorgung Oberhausen AG errichtet wird. Sie soll die Wärmeversorgung langfristig und ökologisch für eine gesamte Region sichern.

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