Badenova: „Fortwährend dabei, uns neu zu erfinden“

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Die Energiewende fordert von Versorgern und Energiedienstleistern eine hohe Flexibilität. Werden Chancen genutzt, können Unternehmen aber auch in einem stark veränderten Umfeld erfolgreich agieren. Das zeigen unter anderem die jüngsten Zahlen der badenova, die im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 970,1 Mio. € (Vorjahr: 851,8 Mio. €) und einen Bilanzgewinn von 55,2 Mio. € (+4,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr) erwirtschaftet hat.

„Wir sind fortwährend dabei, uns neu zu erfinden, die Strukturen und Abläufe auf die Kundenbedürfnisse abzustimmen und die Herausforderungen der Digitalisierung in der Energiewelt anzunehmen“, sagt Finanzvorstand Maik Wassmer. Die badenova setze dabei auf neue automatisierte Prozesse und neue Produktwelten, Dienstleistungen rund um die Energiewende und branchenübergreifenden Partnerschaften.

Wassmer: Wettbewerbs- und Margendruck “immens”

Dies ändere aber nichts daran, dass der Wettbewerbs- und Margendruck „immens“ sei. Badenova habe sich bereits 2008 „deutlich zur Energiewende bekannt“ und all ihre Geschäftstätigkeit darauf fokussiert. Wie die gesamte Branche habe auch das kommunale Unternehmen mit den häufig ändernden politischen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Als Stichworte nennt der Energiedienstleister Biogas, EEG oder KWK-Gesetz. Trotzdem habe man die Erwartungen zur Neukundengewinnung im vergangenen Jahr übertroffen. Dies sei Ausdruck der vergrößerten Angebotspalette, mit der badenova die neuen Kundenbedürfnisse bediene und „Folge der vielfältigen Vertriebskooperationen und -partnerschaften.“

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