Baden-Württemberg kooperiert mit norwegischer Provinz bei Wasserstofftechnologie

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Baden-Württemberg und die norwegische Provinz Akershus haben eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich alternativer Antriebstechnologien vereinbart. Beide Länder sind überzeugt davon, dass die Wasserstofftechnologie in absehbarer Zeit eine größere Rolle spielen kann.

Wie die Landesregierung mitteilt, haben Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) und die Regierungspräsidentin der Provinz Akershus im Südosten Norwegens, Anette Solli, beschlossen, die Zusammenarbeit im Bereich alternativer Antriebstechnologien zu verstärken. In Stuttgart haben sie eine Vereinbarung unterzeichnet, die sich auf die künftige Zusammenarbeit im Wasserstoffbereich bezieht.

In Baden-Württemberg gebe es bereits eine Reihe von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich mit den unterschiedlichen Aspekten bei der Entwicklung der Wasserstofftechnologie befassen, erläuterte Untersteller. Darunter seien das Fraunhofer ISE in Freiburg, das Zentrum für Solar- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Stuttgart und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen. Auch das Land fördere verschiedene Programme und Projekte im Bereich der Wasserstofftechnologie, so zum Beispiel das Innovationsprogramm Wasserstoffinfrastruktur H2BW und das Förderprogramm Trafo BW zu Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg.

In Norwegen sind bereits 25 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge elektrisch

Norwegen hat sich ambitionierte Ziele für den emissionsfreien Verkehr gesetzt. Bereits heute sind dort circa 25 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge elektrisch. Akershus und das benachbarte Oslo planen, bis 2025 10.000 Brennstoffzellen-PKW, 500 Taxis und 100 Brennstoffzellen-Busse einzusetzen.

„Ich freue mich, dass wir unsere Erfahrungen und Kompetenzen künftig mit Akershus stärker teilen werden und im Gegenzug von der norwegischen Expertise profitieren können. Unsere beiden Länder können sich gut ergänzen, davon bin ich überzeugt“, sagte der Minister. Der nächste Schritt der noch jungen Partnerschaft sei jetzt, konkrete Projekte der Zusammenarbeit zu bestimmen und auf den Weg zu bringen.

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