Asahi Kasei startet Produktion von grünem Wasserstoff

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Elektrolyseur von Asahi Kasei im japanischen Namie
Quelle: Asahi Kasei

Der japanische Technologiekonzern Asahi Kasei hat im März 2020 den Betrieb eines 10-MW-Wasserelektrolyseurs im japanischen Namie in der Präfektur Fukushima aufgenommen. Der Alkalische Elektrolyseur ist nach Konzernangaben das größte Single-Stack-System der Welt – eine Stunde reiche aus, um 1.200 Normkubikmeter (Nm3) grünen Wasserstoff zu produzieren.

Das Unternehmen nutzt seine jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Chlor-Alkali-Elektrolyse, um ein alkalisches Wasserelektrolysesystem zu entwickeln, das überschüssige Energie aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonnen- oder Windenergie für die großtechnische Produktion von grünem Wasserstoff nutzt. Asahi Kasei ist bereits an Demonstrationsprojekten in Herten und im japanischen Soma beteiligt.

Elektrolyseur ist Teil des FH2R-Projekts

Den Auftrag für die Anlage erhielt Asahi Kasei im Jahr 2017 von Toshiba Energy Systems & Solutions Corp. Installiert wurde das System im Fukushima Energy Research Field (FH2R), hinter dem ein Konsortium aus den japanischen Firmen Toshiba, Tohoku Electric Power und der Organisation New Energy and Industrial Technology Development (NEDO) steht. Im FH2R-Projekt soll die schwankende Erzeugungsleistung eines 20-MW-Solarparks ausgeglichen werden.

Regulärer Betrieb soll im Sommer 2020 starten

Nach der Installation im November 2019 begann im März 2020 der Testbetrieb der Wasserstoffversorgung bei schwankender Stromeinspeisung. Der Start des regulären Betriebs ist für Sommer 2020 geplant.

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