APEX kauft Wasserstoff-BHKW von 2G Energy

394
Symbolbild-Wasserstoff
Quelle: malp - stock.adobe.com

Die APEX Energy Teterow GmbH in Rostock-Laage hat die 2G Energy AG in Heek mit der Lieferung eines hochinnovativen Wasserstoff-Blockheizkraftwerks (H2-BHKW) beauftragt, das mit grünem Wasserstoff betrieben werden soll. Nach Angaben von 2G Energy wird das BHKW mit einer Leistung von 115 kW elektrisch und 129 kW thermisch als anschlussfertige Containerlösung geliefert und soll im April 2020 in Betrieb genommen werden.

Das H2-BHKW ermöglicht –im Unterschied zur bisher vielfach praktizierten Beimischung von Wasserstoff in das Erdgasnetz mit Rückverstromung über konventionelle BHKW –einen Betrieb mit reinem Wasserstoff ohne fossile Brennstoffanteile. Zur Erhöhung der betrieblichen Flexibilität ist ein Betrieb mit Wasserstoff-/Erdgasgemisch sowie auch reiner Erdgas-Betrieb ebenfalls grundsätzlich möglich.

Am Standort in Rostock-Laage in Sichtweite des Flughafens betreibt APEX Energy das Wasserstoff Leistungszentrum Norddeutschland. Im Jahr 2020 soll zusammen mit einem lokalen Partner die europaweit größte netzgekoppelte Wasserstoffanlage in Betrieb genommen werden und den kompletten Standort mit CO2-neutraler Energie versorgen.

APEX Energy setzt das BHKW zur Erzeugung von Strom und Wärme für die Eigennutzung am Standort Rostock-Laage ein. Im Werk werden Apexis Energiespeicher produziert, zu deren Betrieb Wasserstoff benötigt wird, der mittels eines Elektrolyseurs hergestellt wird. Basis für die Wasserstoffgewinnung ist Strom aus Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Apexis Speicher sind als modulare Systeme konzipiert und bieten die sichere und komfortable Speicherung an einem Ort nach Kundenwahl. Das Standardsystem ist für 60 bar Druck ausgelegt und mit hoher Permeabilität und patentierter Anschlusstechnologie ausgestattet.

Mit der Eröffnung der APEX-Wasserstoffanlage in Rostock-Laage am 12.06.2020 feiert die APEX Group ihr 20-jähriges Jubiläum. Die Wasserstoffanlage verfügt dann in der erweiterten Ausbaustufe über eine Elektrolysekapazität von 2 MW, ein eigenes Wasserstoffspeichersystem, eine Brennstoffzelle mit 100 kW elektrischer Leistung und ein 115-kW-H2-Blockheizkraftwerk sowie einen Batteriespeicher mit einer Megawattstunde Kapazität. Eine Wasserstofftankstelle rundet das Anlagenkonzept ab.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein