Anteil Erneuerbarer am Strombedarf in Q1 bei 19,2 Prozent

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Die erneuerbaren Energien haben im ersten Quartal des laufenden Jahres 19,2 Prozent des Strombedarfs in Deutschland gedeckt. Das gab der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bekannt. Demnach belief sich die Produktionsmenge von regenerativem Strom im Berichtszeitraum auf 28,1 TWh und lag damit knapp 13 Prozent über dem Vorjahreswert (24,9 TWh). Im ersten Quartal 2010 hatte der Ökostromanteil 17,1 Prozent betragen.

Die Windenergie bleibe die wichtigste Erneuerbare Energie, berichtet der BDEW. Trotz eines mäßigen Wind-Quartals kam sie den Angaben zufolge auf einen Anteil von 7,9 (erstes Quartal 2010: 7,5) Prozent des Strombedarfs in Deutschland. Es folgte Biomasse mit 4,9 (4,7) Prozent. Der Beitrag der Wasserkraft zur Stromerzeugung wuchs aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen um rund 20 Prozent auf 3,6 (3,0) Prozent. Der Anteil regenerativen Stroms aus Müllkraftwerken sowie sonstigen Erneuerbaren betrug 0,9 (0,8) Prozent.

Die Photovoltaik konnte ihren Beitrag durch einen starken Anlagenzubau nahezu verdoppeln, „lieferte aber dennoch nur 1,9 (1,0) Prozent des Stroms“, wie es seitens des BDEW weiter heißt. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass die Sonnenstromeinspeisung im ersten Quartal angesichts der berücksichtigten sonnenschwachen Monate naturgemäß vergleichsweise gering ist. Nach EUWID-Berechnungen belief sich die Solarstromproduktion im ersten Quartal 2011 auf 2,75 TWh, stieg im zweiten Quartal aber auf mehr als 6,9 TWh, was gegenüber dem ersten Quartal einem Anstieg auf das Zweieinhalbfache entspricht.

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