Studie: Finanzielle Kennzahlen verschlechtern sich für zwei Drittel der Stadtwerke erheblich

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Eine jetzt von Euler Hermes Rating vorgelegte Stadtwerke-Studie befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen im Zuge der Energiewende. Einer Mitteilung der Ratingagentur zufolge verschlechtern sich für zwei Drittel der Stadtwerke bis 2020 die finanziellen Kennzahlen erheblich. Zur Erschließung neuer Erlösquellen und Technologien sowie Erhöhung der strukturellen Anpassungsfähigkeit müssten die Stadtwerke ihre Organisationsstrukturen zukünftig grundlegend verändern, Kosten senken und die Kapitalmarktfähigkeit ihrer Geschäftsmodelle erhöhen.

Kleinere Stadtwerke könnten die notwendigen Anpassungen nicht aus eigener Kraft bewältigen, heißt es darin. Selbst für große Versorger mit vernetzten strategischen Partnern werde diese Entwicklung eine große Herausforderung sein. Bedingt durch die technologie- und regulierungsbedingte Dynamik sowie die strukturellen Personalüberkapazitäten unterlägen Investitionen und Restrukturierungen erhöhten Risiken. Zukünftig erwarten die Kommunen verstärkt Dividenden- und Kapitalrückflüsse sowie Quersubventionierungen defizitärer Geschäftsfelder der Stadtwerke, heißt es.

Die Studie beschäftigt sich mit Fragen wie: Rollt eine Konsolidierungswelle auf die Stadtwerke in Deutschland zu? Zusammenschlüsse oder Kooperationen – was ist hier der Königsweg? Wie attraktiv ist zukünftig das regulierte Geschäft? Liegen in der Zusammenarbeit mit hochinnovativen digitalen Partnern erhöhte Risiken? Wer hat zukünftig die Hoheit über die Schnittstelle zum Kunden und den sensiblen Daten? Die Studie kann bei Euler Hermes Rating derzeit zum Vorzugspreis von 490,- € (zzgl. MwSt) in der digitalen Version (PDF) bzw. 650,- € (zzgl. MwSt) in der gedruckten Version (digitale Version inklusive) erworben werden.

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