ADAC: Verschärfter EcoTest stellt Kaufberatung für E-Autos dar

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Der ADAC hat seinen EcoTest überarbeitet. Wie der ADAC heute mitteilt, ermöglicht der verschärfte Eco-Test erstmals auch serienmäßige Elektromobile direkt mit Gas, Benzin- und Dieselfahrzeugen zu verglichen. So wird bei Fahrzeugen mit Benzin-, Diesel- oder Gasmotoren nun auch der CO2-Ausstoß berücksichtigt, der bei der Herstellung des Kraftstoffs anfällt (Stichwort „Well-to-Wheel“). So kann man die Werte einfacher mit denen von Elektroautos und Plug-In-Hybriden vergleichen, deren CO2-Ausstoß sich am deutschen Strommix und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß orientiert. Die ersten drei Elektroautos, die nach der neuen Methode getestet wurden, sind der Volvo C30 Electric, der Renault Fluence Z.E. Expression und der Peugeot iOn Active. Alle drei Autos verfehlen mit vier Umweltsternen die Höchstwertung von fünf Sternen, da der Verbrauch durch zu hohe Ladeverluste negativ beeinflusst wird. Auch die Grenzwerte für die zulässigen Schadstoffe im Abgas wurden deutlich gesenkt und orientieren sich künftig an der ab 2014 verbindlichen Euro-6-Abgasnorm. Der ADAC Eco-Test macht zwischen den verschiedenen Verbrennungsmotoren keinen Unterschied, egal welcher Kraftstoff verbraucht wird, die Abgase müssen immer gleich sauber sein, heißt es seitens des ADAC. Eine Sonderstellung nehmen hier Elektrofahrzeuge ein: da sie keine lokalen Emissionen erzeugen, bekommen sie grundsätzlich volle Punktzahl für den Bereich Schadstoffemissionen.


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