ABO Wind entwickelt Energiespeicher-Lösung für Entwicklungsländer

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Stromleitung
Bildquelle: marcus_hofmann / Fotolia

Das Projektentwicklungsunternehmen ABO Wind wird auf der Düsseldorfer Messe „Energy Storage“ eine kombinierte Lösung aus Photovoltaik- und Speichersystem vorstellen, die sich vor allem für den Einsatz in Schwellen- und Entwicklungsländern eignet. Wie das Wiesbadener Unternehmen mitteilte, gleicht sie Spannungsschwankungen langer Leitungen mit vielen Abnehmern aus und minimiert die Leistungsverluste.

Hintergrund ist, dass die Netze in Schwellen- und Entwicklungsländern häufig zu lang und meistens nur an ein Kraftwerk angeschlossen sind. Folglich können Menschen am Ende der Leitung die Leistung nicht mehr zuverlässig abrufen. Also suchen sie sich andere Stromerzeuger wie zum Beispiel Dieselgeneratoren. Für die Netzbetreiber lohnt ein weiterer Netzausbau nicht, da die Leute das schwache Netz am Leitungsende nicht nutzen. „Hier setzen wir an. Wir stabilisieren das bestehende Netz und schaffen damit neben Versorgungssicherheit die Voraussetzung für einen Ausbau“, so Julian Gerstner, der am 15. März zu dem Thema einen Vortrag auf der „Energy Storage“ halten wird. Hat das Netz dann wieder eine kritische Länge erreicht, könne es durch ein weiteres PV-Speichersystem von ABO Wind stabilisiert werden. „Dank unserer langjährigen Erfahrung wissen wir an welchen Stellen des bestehenden Netzes unser System ansetzen muss und wie der zukünftige Ausbau zu planen ist.“

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