2G Energy: Über 50 Prozent des KWK-Anlagen-Umsatzes im Ausland erzielt

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Quelle: 2G Energy

Über eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017 berichtet die 2G Energy AG. Wie der Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen mitteilt, stiegen die Umsatzerlöse von 63,8 Mio. € auf 72,4 Mio. € bei einer nahezu unveränderten Gesamtleistung von 85,4 Mio. € (1. Halbjahr 2016: 85,5 Mio. €).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2G Energy konnte erheblich um 1,9 Mio. € auf -0,5 Mio. € verbessert werden. Neben dem gestiegenen Umsatz habe sich ein günstiger Produkt- und Ländermix positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Die Materialaufwandsquote sank dabei von 74,0 Prozent auf 69,6 Prozent, während die Personalaufwandsquote leicht von 17,4 Prozent auf 18,9 Prozent gestiegen ist.

Ziel, mittelfristig globalisierter, führender Anbieter von KWK-Anlagen zu werden

Im ersten Halbjahr wurden erstmals mehr als 50 Prozent der Umsatzerlöse aus dem Verkauf von KWK-Anlagen im Ausland erzielt. Diese Entwicklung unterstreiche die strategische Zielsetzung, sich über den weiteren Ausbau des weltweiten Partnernetzwerkes zunehmend zu diversifizieren und sich von einzelnen Märkten unabhängig zu machen, heißt es. Mittelfristig wolle 2G ein globalisierter, führender Anbieter von KWK-Anlagen werden.

44 Prozent des Umsatzes im Servicegeschäft erzielt

Typisch für die erste Jahreshälfte und praktisch unverändert gegenüber dem Vorjahr sei die Aufteilung der Konzernumsätze auf die einzelnen Geschäftsbereiche. Von den insgesamt 72,4 Mio. € entfielen 56 (57) Prozent auf den Absatz von KWK-Anlagen und 44 (43) Prozent auf das Servicegeschäft.

Gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 ist die Bilanzsumme nur leicht um 800.000 € auf 112,2 Mio. € angestiegen. Wesentliche Veränderungen ergaben sich hierbei auf der Aktivseite durch eine stichtagstypische Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse um 11,8 Mio. € auf 45,1 Mio. €. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um 6,7 Mio. € auf 22,5 Mio. € reduziert, was sich in einer von 10,2 Mio. € auf 17,4 Mio. € gestiegenen Liquidität niederschlägt. Die Passivseite ist unverändert durch das hohe Eigenkapital von 51,9 Mio. € gekennzeichnet, entsprechend einer Eigenkapitalquote von 46,3 Prozent.

Umsatzsteigerung erwartet

Über den positiven Verlauf des Auftragseingangs über das erste Halbjahr hinaus hatte 2G zuletzt am 12. September 2017 berichtet. Demnach belief sich der Auftragsbestand per Ende August 2017 auf 122,7 Mio. € (Vorjahr. 127,2 Mio. €). Der Vorstand sieht auf dieser Grundlage eine Auslastung der Produktion im Zweischichtbetrieb bis zum Ende des ersten Quartals 2018 gewährleistet und erwartet eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr (174 Mio. €) auf bis zu 180,0 Mio. € bei einer EBIT-Marge von drei bis fünf Prozent.

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