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Strabag schiebt Offshore-Investitionen auf

Strabag Niederlassung Köln
(Strabag Niederlassung Köln, Quelle: Strabag SE)
16.01.2013 − 

Der Baukonzern Strabag SE hat seine geplanten Investitionen im Bereich der Schwerkraftfundamenttechnologie für Offshore-Windparks vorerst auf Eis gelegt.

Geplant waren Investitionen in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro in den Bau einer Fabrik und von Spezialschiffen zum Transport der selbst entwickelten Fundamente, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Begründet wird der Aufschub mit unklaren rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Hier führten gleich mehrere Umstände zu hohen Planungsunsicherheiten. Hans Peter Haselsteiner, CEO der Strabag SE, bemängelt die „unklare rechtliche Situation“, die „unklare Zukunft der Energiepolitik am deutschen Markt“, fehlende Speichertechnologie für Strom aus erneuerbaren Quellen“, sowie „fehlende Transportmöglichkeiten der Energie“.

Das Wiener Unternehmen erklärt jedoch ebenfalls, dass die Mehrheitsbeteiligungen an 15 Projektgesellschaften zur Entwicklung von Offshore-Windparks nicht zur Diskussion stünden.

Strabag ist einer der größten Baukonzerne in Europa und über die Tochterfirma Strabag Offshore Wind GmbH an mehreren Windpark-Projekten in Deutschland beteiligt.

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