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Siemens Wind Power: Umsatz steigt, Auftragseingang sinkt

Siemens hat im Windenergiebereich im vergangenen Geschäftsjahr 2011/2012 (30. September) einen Gesamtumsatz von 5.066 Mio. € (Vorjahr: 3.686 Mio. €) und damit einen Umsatzzuwachs von 37 Prozent (29 Prozent auf vergleichbarer Basis) erwirtschaftet. Im Bild die 6-Megawatt-Offshore-Windenergieanlage, die Anfang Oktober im dänischen Østerild Testbetrieb aufgenommen hat. Die Anlage ist laut Siemens mit den längsten Rotorblättern der Welt ausgestattet. Jedes Blatt hat eine Länge von 75 Metern.
Quelle: Siemens
09.11.2012 − 

Siemens hat im Windenergiebereich im vergangenen Geschäftsjahr 2011/2012 (30. September) einen Gesamtumsatz von 5.066 Mio. € (Vorjahr: 3.686 Mio. €) und damit einen Umsatzzuwachs von 37 Prozent (29 Prozent auf vergleichbarer Basis) erwirtschaftet.

Wie der Konzern weiter bekannt gab, verringerte sich das Ergebnis des im Sektor Energy eingeordneten Segments Wind Power um 15 Prozent auf 304 Mio. € (Vorjahr: 357 Mio. €). Deutlich zurückgegangen ist auch der Auftragseingang. Wurden im vergangenen Jahr noch 6.461 Mio. € an Neuaufträgen verbucht, sank der Auftragseingang im jetzt zu Ende gegangenen Geschäftsjahr auf 4.932 Mio. € (-24 Prozent).

In der Betrachtung nur des vierten Quartals konnte Wind Power den Umsatz um 35 Prozent aufgrund der Abarbeitung seines Auftragsbestands steigern, berichtet Siemens. Alle drei Berichtsregionen (Europa/GANO, Amerika, Asien/Australien) trugen zu dem Anstieg bei. Dabei wurden die Zuwächse in Amerika stark von positiven Währungsumrechnungseffekten begünstigt. Die gestiegenen Umsätze ließen das Ergebnis des vierten Quartals trotz höherer Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb, im Zuge der Expansion des Geschäfts, auf 134 Mio. € steigen.

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Der Auftragseingang der Division betrug im vierten Quartal 2.305 Mio. € und erreichte damit – anders als in der Gesamtjahresbetrachtung – fast das Niveau des Vorjahres. Beide Berichtszeiträume beinhalteten große Offshore-Aufträge in Europa/ GANO. Als Folge des bevorstehenden Auslaufens von Steueranreizen in den USA brach der Auftragseingang in der Region Amerika fast komplett weg und die Division konzentrierte sich auf Zuwächse in anderen Regionen. Dabei konnten einige Großprojekte in Europa/GANO und Asien, Australien gewonnen werden, heißt es weiter. Aufgrund der Marktentwicklung in den USA kündigte Wind Power Pläne an, seine Produktionskapazitäten zu reduzieren. Die Division Wind Power erwarte, dass die herausfordernden Marktbedingungen, einschließlich starkem Preisdruck, auch in den kommenden Quartalen anhalten werden.

Der Bereich Power Transmission wies im vierten Quartal einen Verlust in Höhe von 40 Mio. € aus, gegenüber einem positiven Ergebnis von 155 Mio. € im Vorjahr. Die Division verzeichnete dabei weitere Belastungen von 67 Mio. € in Zusammenhang mit dem Netzanschluss von Offshore-Windparks, heißt es seitens des Technologiekonzerns. Auch hier rechnet Siemens damit, dass die Herausforderungen in Zusammenhang mit dem Netzanschluss von Offshore-Windparks in Deutschland in den kommenden Quartalen anhalten werden.


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