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Seehäfen warten auf weiteren Ausbau der Offshore-Windkraft

19.11.2012 − 

Die deutschen Seehäfen warten ungeduldig auf die Energiewende. „Die Häfen stehen Gewehr bei Fuß, um ihre Infrastruktur für den Bau von Offshore-Windparks auszubauen“, sagte der Präsident des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), Klaus-Dieter Peters, vergangene Woche in Hamburg. Die Verzögerung beim Bau von Offshore-Windparks ziehe jedoch einen späteren Ausbau der Häfen-Infrastruktur nach sich.

Um alle Windparkprojekte realisieren zu können, würden voraussichtlich vier Offshore-Terminals - drei an der Nordsee und eins an der Ostsee - in den Seehäfen benötigt. Cuxhaven, Bremerhaven, Emden und Wilhelmshaven hätten bereits Interesse angemeldet, für die Ostsee sei Sassnitz favorisiert. Neben diesen Basishäfen, von denen die Fundamente, Rotoren und Turbinen aufs Meer verschifft werden, sind weitere Zulieferhäfen erforderlich, um die komplexe maritime Infrastruktur für Windräder bereitzustellen, heißt es weiter.

Für jedes Basisterminal sei eine Investition von rund 200 Mio. € nötig, sagte Peters. Solange die Industrie jedoch nicht konkret sage, wann wie viele Offshore-Anlagen gebaut würden, hätten die Häfen auch keine Planungssicherheit, um in ihre Infrastruktur zu investieren.


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