Offshore-Windenergiebranche fordert Systemwechsel für Netzanbindung
Um den für eine erfolgreiche Energiewende notwendigen Ausbau von Windkraftanlagen auf See sicherzustellen, ist ein grundlegender Systemwechsel bei der Errichtung von Offshore-Windparks und den zugehörigen Netzanbindungen notwendig.
Das ist die Kernforderung eines am Dienstag veröffentlichten Eckpunktepapiers, das die Stiftung Offshore-Windenergie, das Offshore Forum Windenergie, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA Power Systems) und die Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH und 50Hertz Transmission GmbH in den vergangenen Wochen gemeinsam erarbeitet haben.
Um die Fertigstellung eines Offshore-Windparks auf der einen und die notwendige Netzanbindung auf der anderen Seite zu gewährleisten, soll im Rahmen einer langfristig angelegten Planung verbindlich festgelegt werden, zu welchem Datum welche Offshore-Netzanbindung fertig gestellt sein muss. Diese zeitlichen Festlegungen sollen im Offshore-Netzplan (ONP) erfolgen, welcher vom Gesetzgeber in den Bundesbedarfsplan integriert wird. Der ONP wird als Bestandteil des Bundesbedarfsplans vom Bundestag (BT) beschlossen.
Im Rahmen des ONP werden Grundsätze zur Mindestkapazität der Anbindungskomponenten festgelegt sowie Spannungsebenen und die Übertragungstechnologien durch Grundsätze festgelegt. Ferner werden grenzüberschreitende Kabelkorridore (Verbindungen mit den Anrainerstaaten) in geeigneter Form berücksichtigt und in die zu entwickelnde Netztopologie integriert sowie räumlich gesichert, heißt es in dem Eckpunktepapier.
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Die Ausgabe 32/2012 von EUWID Neue Energien ist am 8. August 2012 erschienen. Der Titelbericht befasst sich mit dem Halbjahresbericht zum Stand und Ausbau der Windenergie in Deutschland. Insgesamt umfasst die Ausgabe 74 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 28 Seiten.
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