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Mitsubishi investiert knapp 600 Mio. € in Offshore-Netzanschlüsse

Plattform "BorWin alpha"
(Bildquelle: TenneT TSO)
17.01.2013 − 

Der japanische Konzern Mitsubishi investiert rund 600 Mio. € in vier Netzanschluss-Projekte für Offshore-Windparks. Damit hat die lange Investorensuche des zuständigen Netzbetreibers TenneT vorerst ein Ende.

Wie TenneT am Mittwoch bekannt gab, beteilige sich Mitsubishi an den Projekten BorWin1, BorWin2, HelWin2 und DolWin 2. Für die Netzanbindungen BorWin1 und BorWin2 unterzeichneten beide Unternehmen bereits offiziell Verträge über ein Investitionsvolumen von 240 Mio. €. Gleichzeitig wurden Verträge über eine Beteiligung in Höhe von 336 Mio. € an den Anschlüssen HelWin2 und DolWin2 unterzeichnet, wie TenneT weiter mitteilte. Mitsubishi erhält dafür einen Stimmrechts-Anteil von jeweils 49 Prozent, TenneT behält die Mehrheit von 51 Prozent.

Die Verträge sind laut TenneT das Ergebnis von Verhandlungen, die sich über zwei Jahre hinzogen und an denen auch die Bundesnetzagentur (BNetzA) mitwirkte. Für Eelco de Boer, CFO des niederländischen Netzbetreibers, zeigen die Verträge, „dass das rechtliche und regulatorische System in Deutschland für institutionelle Anleger attraktiv ist.“ Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zeigte sich erfreut über die Vertragsabschlüsse: „Die von uns auf den Weg gebrachten besseren Investitionsbedingungen bei Offshore zeigen erste Erfolge. Der Offshore-Ausbau nimmt damit volle Fahrt auf.“

Insgesamt entsprechen die vier betroffenen Netzanbindungen laut TenneT einer Gesamtinvestition von 2,9 Mrd. €. Die Gesamtkapazität der Leitungen beträgt knapp 3 GW.


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