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Keine Transfergesellschaft für Emder Siag Nordseewerke


(Bildquelle: Emder Siag Nordseewerke)
02.01.2013 − 

Für die insolventen Emder Siag Nordseewerke wird es laut Angaben der niedersächsischen Landesregierung keine Transfergesellschaft geben. Der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Christian Budde, gab im Dezember bekannt, dass weitere Anstrengungen bei der Investorensuche unternommen werden.

Zuletzt hatte Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann (SPD) die Landesregierung aufgefordert, „schnelle Hilfe beim Aufbau einer Transfergesellschaft“ zu leisten, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet. Dies würde „Investorenentscheidungen erleichtern“. Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) sieht die Bedingungen in umgekehrter Reihenfolge: Zuerst müsse ein Investor gefunden werden, „dann stünde einer solchen Gesellschaft nichts mehr im Wege“, erklärte er gegenüber der Zeitung. Eine finanzielle Unterstützung seitens des Landes müsste ohnehin von der EU genehmigt werden, was in der Kürze der Zeit jedoch nicht zu bewerkstelligen wäre.

Die Insolvenz des Offshore-Zulieferers und seiner rund 700 Mitarbeiter dürfte auch im niedersächsischen Landtagswahlkampf zum Thema werden. Über die Zukunft des Unternehmens wird wohl endgültig erst nach dem Wahltag am 20. Januar entschieden werden.


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