Google und Apple setzen verstärkt auf Windenergie
Bei den großen Computer- und Internetunternehmen ist aktuell ein Trend hin zur Nutzung von erneuerbarer Energie festzustellen. Speziell die Windkraftnutzung steht bei den Branchenriesen hoch im Kurs. Besonders Google investiert kräftig in die Windenergie. Nun zieht auch Apple mit einer Patentanmeldung für ein Speicherverfahren für Windstrom nach.
Der Suchmaschinen-Primus Google hat mittlerweile über 1 Mrd. US-Dollar in regenerative Energien investiert. Bereits 30 Prozent des Strombedarfs ihrer Rechenzentren decken die Kalifornier durch Ökostrom und betreiben seit dem vergangenen Jahr sogar eigene Windparks. Wie Google kürzlich bekannt gab, wurden rund 200 Mio. Dollar in einen Windpark in Amarillo/Texas investiert. Die 70 2,3 MW Siemens-Windräder seien seit Dezember am Netz. Zuvor hatte das Unternehmen im November im US-Bundesstaat Iowa einen 50 MW Windpark für 75 Mio. US-Dollar erworben. Die Investitionen in Erneuerbare seien notwendig, um die Energieversorgung der Rechenzentren bewältigen zu können. Nach eigenen Angaben verfolgt Google das Ziel, künftig seinen gesamten Strombedarf durch regenerative Energie zu decken.
Auch der Hard- und Softwarehersteller Apple wird auf dem Windmarkt aktiv. Das Unternehmen hat das Patent für ein Speicherverfahren von Windenergie beantragt. Die vom US Patent & Trademark Office veröffentlichte Patent-Anmeldung erläutere die Funktionsweise einer Anlage, die Windenergie mit Hilfe von Flüssigkeiten speichert, heißt es in einer Mitteilung des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR). Ein flüssiges Speichermedium soll demnach durch Windkraft erhitzt und die gespeicherte Energie zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgegeben werden.
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