Pumpspeicherkraftwerk für 700 Mio. € in der Eifel geplant
Für rund 700 Mio. € prüft das Stadtwerkebündnis Trianel aus Aachen den Bau eines Pumpspeicherkraftwerks in Simmerath in der Eifel. Die Planungen würden in Abstimmung mit dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER) stattfinden, teilt Trianel mit. Mit einer geplanten Leistung von 640 Megawatt wäre es das viertgrößte Kraftwerk dieser Art in Deutschland.
Eine konkrete Bauentscheidung vorausgesetzt, wäre Baubeginn im Jahr 2016. Das Wasserspeicherkraftwerk würde drei Jahre später in Betrieb gehen. Simmerath gehöre zu den Favoriten unter zwölf möglichen Standorten, stellte das Energieunternehmen fest.
Trianel will untersuchen, ob sich die Fläche des geplanten Windparks nördlich der L 246 als Oberbeckenstandort für ein Wasserspeicherkraftwerk eignet. Als Unterbecken des Kraftwerks soll dann die Rurtalsperre dienen. Der Oberbeckensee hätte dann eine Kapazität von über 7 Millionen Kubikmetern Wasser. Zum Vergleich: Die Rurtalsperre hat bei einer Vollstau-Fläche von rund 780 Hektar Stauraum für 202 Millionen Kubikmeter Wasser. Über einen rund drei Kilometer langen Stollen könnten Oberbecken und Talsperre verbunden werden.
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