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Remmel zu Mieterstrom: „Die Energiewende muss endlich in den Städten ankommen“

Der Bundesrat hat einen von Nordrhein-Westfalen eingebrachten Entschließungsantrag zum Thema Mieterstrommodelle in die Ausschüsse zur Beratung verwiesen.
Bildquelle: Bundesrat / Frank Bräuer
13.02.2017 − 

Der Bundesrat hat einen von Nordrhein-Westfalen eingebrachten Entschließungsantrag zum Thema Mieterstrommodelle in die Ausschüsse zur Beratung verwiesen. Mit dem Entschließungsantrag wollen die Länder Druck auf die Bundesregierung ausüben, noch in der laufenden Legislaturperiode die Rahmenbedingungen für entsprechende Mieterstrommodelle zu verbessern.

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) verwies in der Bundesratsdebatte am vergangenen Freitag auf die vielfältigen Potenziale von Mieterstrom. „Die Energiewende muss endlich auch in den Städten ankommen“, sagte Remmel. Mieterstrommodelle seien dafür unabdingbar. Zudem seien sie geeignet, die Asymmetrie in der Vermieter/Mieter-Beteiligung an der Energiewende zu verringern.

Remmel betonte auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte. Mieterstrommodelle könnten das Angebotsportfolio von vielen Unternehmen erweitern. „Dringend benötigte Geschäftsmodelle“ könnten dadurch entstehen. Allein in NRW gebe es eine breite Phalanx von Unternehmen aus verschiedenen Marktsegmenten, die großes Interesse an der Umsetzung von Mieterstrommodellen hätten.

In der kommenden Ausgabe von EUWID Neue Energie findet sich ein Hintergrundbericht zur Mieterstromdiskussion im Bundesrat. Ein Dossier zum Thema Mieterstrom findet sich hier.

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