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Mieterstrom: Studie sieht "bedeutende administrative, organisatorische und rechtliche Hemmnisse"

Mieterstrommodelle lohnen sich trotz einer bestehenden indirekten Förderung derzeit für Gebäudeeigentümer, Vermieter und weitere Akteure in vielen Fällen nicht.
Bildquelle: Naturstrom AG
26.01.2017 − 

Mieterstrommodelle lohnen sich trotz einer bestehenden indirekten Förderung derzeit für Gebäudeeigentümer, Vermieter und weitere Akteure (Contractoren, Energiedienstleister etc.) in vielen Fällen nicht. Das zeigt eine aktuelle Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zum Thema Mieterstrom.

Der Erschließung des Mieterstrom-Potenzials ständen "bedeutende administrative, organisatorische und rechtliche Hemmnisse" entgegen. Mieterstrommodelle würden vor diesem Hintergrund derzeit nur in Nischen umgesetzt.

Betriebswirtschaftlichen Analysen zeigten, dass eine einheitliche und weitergehende indirekte Förderung von PV-Strom in Mieterstrommodellen in Form einer reduzierten EEG-Umlage im Hinblick auf die unterschiedlichen Anlagengrößen nicht ausreichend differenziert wäre.

Zielgenauer und besser steuerbar wäre ein direkter Förderansatz, der die Kostenunterschiede verschiedener Anlagengrößenklassen in den Mieterstrommodellen aufgreift.

In der kommenden Ausgabe 5/2017 von EUWID Neue Energie werden die Rahmenbedingungen für Mieterstrommodelle im Detail beleuchtet.

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