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Swissolar veröffentlicht Manifest für Ausbau der Solarenergie

Swissolar veröffentlicht Manifest für den Ausbau der Solarenergie
Bildquelle: Swissolar
21.12.2012 − 

Der schweizerische Fachverband für Sonnenergie Swissolar hat zur heutigen Wintersonnenwende ein Manifest für den Ausbau der Solarenergie veröffentlicht. 2013 stehe eine Reihe von politischen Entscheidungen an, die die zukünftige Energieversorgung der Schweiz maßgeblich prägen werden, teilte der Verband in Zürich mit. Swissolar fordere mehr Mittel für den Ausbau der Solarenergie sowie eine angemessene Rolle der Solarenergie in der Energiestrategie 2050.

Im Frühjahr 2013 beschäftige sich das Parlament mit einer parlamentarischen Initiative zur Freigabe von zusätzlichen Mitteln für erneuerbare Energien in Form von kostendeckender Einspeisevergütung (KEV). Hier sei rasches Handeln angesagt, erklärte der Verband. „Wir haben den Atomausstieg beschlossen und blockieren gleichzeitig Investitionen in erneuerbare Energien in Milliardenhöhe – das macht keinen Sinn“ kritisierte Swissolar-Präsident und Nationalrat Roger Nordmann. Die KEV-Warteliste zähle mittlerweile über 23.000 Projekte. Rund 21.000 davon betreffen geplante Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung.

Wie der Verband weiter betont, sind die Kosten für Strom aus Photovoltaik-Anlagen in den letzten vier Jahren um über 60 Prozent gefallen. Mittlerweile bewege sich der Produktionspreis einer Kilowattstunde Solarstrom zwischen 20 und 40 Rappen (umgerechnet zwischen 16,5 und 33,1 ct). Trotz der Entwicklung in Richtung Netzparität begrenze der aktuelle Entwurf der Energiestrategie 2050 den Ausbau der Solarenergie. „Mit den aktuellen Begrenzungen müsste die Schweizer Solarbranche bis 2020 schrumpfen – wir würgen die eigene Industrie ab und verzichten selbstverschuldet auf die Kraft der Sonnenergie“, beklagte Nordmann. Das Manifest ist unter der Adresse www.pro-solar.ch zu finden.


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