Leise Hoffnung für Conergy & Co.: Preise für Solarmodule im April nur geringfügig gesunken
Die Preise für Photovoltaikmodule sind im April nur geringfügig gesunken. Das berichtet die Photovoltaik-Handelsplattform pvXchange. Damit habe sich die Entwicklung aus dem Vormonat fortgesetzt.
Wieder machten kristalline Module einen Großteil der Aktivität aus, Dünnschichtmodule hingegen wurden nur noch sehr selten angefragt, heißt es seitens pvXchange. Drei Jahre nach Einführung des PVX-Preisbarometers seien nunmehr die Durchschnittswerte in allen Kategorien unter die Marke von 1,00 €/Wp gefallen. Je nach Abnahmemenge, Hersteller und Effizienz der Module wurden dabei jedoch auch in den Kategorien „Kristallin Deutschland“ und „Kristallin Japan“ bereits vereinzelt Preise von sogar unter 0,90 €/Wp verzeichnet.
Wie erwartet habe sich die Situation in Deutschland nach der Verabschiedung der EEG Novelle und der Einführung einer angemessenen Übergangsfrist bis Ende Juni entspannt. Unternehmen in den Distributionskanälen gaben laut pvXchange wieder Bestellungen bei Herstellern auf. Die Nachfrage konzentrierte sich dabei nicht mehr so stark auf sofort verfügbare Lagerware, Lieferzeiten von einigen Wochen wurden auf Käuferseite wieder akzeptiert.
Auf Grund der vielen Projekte, die bereits geplant und baufertig sind, bestehe weiterhin eine konstante Nachfrage im Markt, und Distributionsunternehmen könnten aus Asien ankommende Waren meistens vor der Ankunft bereits verkaufen, so dass die Lagerbestände auch im April sehr niedrig waren. Mindestens bis Ende Juni sei nicht damit zu rechnen, dass die Lagerbestände in den Distributionskanälen nennenswert zunehmen. Damit einhergehend erwarte man, dass der Preisrückgang auch im Mai weiterhin moderat ausfallen wird, heißt es seitens der Handelsplattform weiter.
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