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Stromproduktion aus Wind und Solar überschreitet 40 TWh

Der August 2011 war nur ein mittelprächtiger Solarmonat
(Quelle: EUWID)
01.09.2011 − 

Die Stromproduktion aus den stark fluktuierenden Energiequellen Wind und Solar hat nach zwei Dritteln des Jahres die 40-TWh-Marke überschritten. Das ergibt sich aus den vorläufigen Einspeisedaten, die von den Übertragungsnetzbetreibern bekannt gegeben werden. Bis Ende August wurden nach EUWID-Berechnungen knapp 26,6 TWh Windstrom und 13,9 TWh Solarstrom in die Netze eingespeist. Die Solarstromproduktion hat damit bereits nach acht Monaten das Niveau des kompletten Jahres 2010 überschritten, als insgesamt rund 12 TWh Solarstrom erzeugt wurden.

Neben der Solarstromerzeugung, die in erster Linie aufgrund des Zubaus von Photovoltaikanlagen, aber – trotz des eher verregneten Sommers – auch aufgrund einer leicht höheren Globalstrahlung zulegte, stieg auch die Windstromproduktion im Jahresvergleich deutlich. Insbesondere aufgrund besserer Windbedingungen erhöhte sich die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum zwischen Januar und August um 22,1 Prozent.

Vergleicht man die beiden abgeschlossenen Jahresdrittel miteinander, zeigt sich, dass die Summe aus Wind- und Solarstrom relativ stabil geblieben ist. Nach 19,7 TWh zwischen Januar und April summierte sich die Elektrizitätserzeugung beider Bereiche zwischen Mai und August auf 20,8 TWh. Auch in der Betrachtung der einzelnen Monate ist ein vergleichsweise stabiler Pfad zu erkennen. So lag die Wind- und Solarstromproduktion im bisherigen Jahresverlauf innerhalb eines Korridors zwischen 4,0 TWh (Januar) und 5,7 TWh (April).

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 101,7 TWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, 48,5 TWh oder 47,7 Prozent entfielen auf Wind- und Solarenergie. Die Wasserkraft steuert 19,4 Prozent bei, auf Biogas entfielen 12,6 Prozent und auf biogene Festbrennstoffe 11,9 Prozent. Hinzu kommen der biogene Anteil des Abfalls (4,7 Prozent), biogene flüssige Brennstoffe (2,0 Prozent), Klärgas (1,1 Prozent) und Deponiegas (0,7 Prozent).

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