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Marktprämienmodell: Direktvermarktung boomt auch nach Prämienkürzung

Ungeachtet der zu Jahresbeginn deutlich gesunkenen Managementprämie für direkt vermarkteten Wind- und Solarstrom verbucht das Marktprämienmodell im Januar einen neuen Rekord bei der gemeldeten Leistung.
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10.01.2013 − 

Ungeachtet der zu Jahresbeginn deutlich gesunkenen Managementprämie für direkt vermarkteten Wind- und Solarstrom verbucht das Marktprämienmodell im Januar einen neuen Rekord bei der gemeldeten Leistung. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber vermarkten zum Jahresauftakt Betreiber von Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28.834 MW den erzeugten Ökostrom über das Marktprämienmodell.

An der Spitze stehen dabei unverändert die Betreiber von Onshore-Windkraftanlagen, auf die mit 23.626 MW rund 82 Prozent der gesamten Vermarktungsleistung entfallen. Erstmals seit Einführung des Instruments Anfang 2012 ist die gemeldete Onshoreleistung allerdings leicht um 300 MW zurück gegangen. Dagegen legte die vermarktete Solarstrom-Leistung von 1.993 MW im Dezember 2012 auf 2379 MW im Januar 2013 deutlich zu. Auch im Biomassebereich zeigt sich zum Jahresbeginn ein Zuwachs im Marktprämienmodell mit einer gemeldeten Leistung von 2.081 MW (Dezember: 1.936 MW).

Die Managementprämie für die steuerbaren erneuerbaren Energien Biomasse und Wasserkraft ist im Januar planmäßig von 0,3 ct/kWh auf 0,275 ct/kWh verringert worden. Bei den Erzeugungsformen Wind und Photovoltaik sind die Prämiensätze nach Beschluss des Bundeskabinetts vom August 2012 gegenüber den ursprünglichen Plänen noch einmal deutlich reduziert worden, um Mitnahmeeffekte zu vermeiden.

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