Marktprämie: Direktvermarktete Leistung von Strom aus Erneuerbaren steigt auf 29.616 MW
Die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen zur Stromerzeugung setzen immer mehr auf das Marktprämienmodell. Nach den jüngsten Angaben der Übertragungsnetzbetreiber ist die für den Monat Februar gemeldete Leistung auf 29.616 MW gestiegen und liegt damit erneut rund 800 MW über dem Vormonatswert.
Die zu Jahresbeginn verringerte Managementprämie hat der Direktvermarktung damit offenkundig keinen Abbruch getan. Insbesondere die Betreiber von Onshore-Windanlagen nutzen die Direktvermarktung als für sie optimalen Weg, den selbst erzeugten Strom abzusetzen. Die aus diesem Bereich gemeldete Leistung liegt im Februar bei 24.183 MW.
Nur etwas mehr als ein Zehntel dieser Leistung entfällt auf das Solarstromsegment (2.527 MW) als – an der Leistung gemessen – zweitwichtigstes Vermarktungssegment im Marktprämienmodell. Dahinter folgt die Biomasse (2.154 MW). Eine untergeordnete Rolle spielen die Wasserkraft (456 MW), EEG-Gase (47 MW) und bislang auch die Offshore-Windenergie (248 MW).
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Ausgabe 4/2013 von EUWID Neue Energien befasst sich mit einem Statusbericht von Bloomberg New Energy Finance zur Investitionstätigkeit an den weltweiten Märkten für erneuerbare Energien im Jahr 2012. Die Ausgabe ist am 23. Januar erschienen und umfasst insgesamt 87 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 28 Seiten.
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