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Irena: Kosten für Biomethan könnten bis zu 40 Prozent gesenkt werden

Symbolbild Biogasanlage
Quelle: Fachverband Biogas
21.04.2017 − 

Die Kosten für Biomethan im Verkehr könnten um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden. Das prognostiziert die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (Irena) in der Studie „Biogas for Road Vehicles“. Die Kosten stellen der Agentur zufolge das größte Hemmnis für die Marktentwicklung von Biomethan im Verkehrssektor dar, während seine Klimafreundlichkeit für Biomethan spreche. Nach Angaben von Irena liegen die Klimagasemissionen von Biomethan im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen um 60 bis 80 Prozent niedriger. Bei dem gegenwärtigen europäischen Strommix schneide Biomethan in der Klimabilanz auch besser ab als Elektrofahrzeuge.

Die Gesamtkosten für die Bereitstellung von Biomethan als Kraftstoff variieren Irena zufolge je nach Anlagengröße und Rohstoff. Biomethan aus Abfällen und Reststoffen, das in Anlagen mit mehr als 500 Kubikmeter Kapazität je Stunde erzeugt wurde, beziffert Irena auf 0,22 USD bis 0,88 USD je Kubikmeter. Die Kosten für Biomethan, das in kleinen Anlagen mit rund 100 Kubikmetern Kapazität in der Stunde erzeugt wird, liegen den Angaben zufolge zwischen einem und 1,55 USD je Kubikmeter. Damit sei es schwierig, wettbewerbsfähig mit Erdgas zu werden, dessen Kosten im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 0,13 USD je Kubikmeter lagen.

Die Studie steht hier zur Verfügung.

Der vollständige Artikel erscheint in der kommenden Ausgabe von EUWID - Neue Energie.

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