Energiegenossenschaften: Mehr als 80.000 Bürger investieren rund 800 Mio. € in die Energiewende
Bereits mehr als 80.000 Bürger in Deutschland haben sich an Genossenschaften zum Ausbau erneuerbarer Energien beteiligt.
Über 500 in den letzten Jahren neu gegründete Energiegenossenschaften hätten zusammen bereits rund 800 Mio. € in erneuerbare Energien investiert, wie eine aktuelle Untersuchung belegt, die der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) zusammen mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) heute in Berlin vorgestellt hat.
„Energiegenossenschaften werden zum Treiber der Energiewende. Sie bieten Bürgern einen idealen Rahmen, sich vor Ort für den Umbau der Energieversorgung zu engagieren und sie steigern damit die Akzeptanz für Energieprojekte in der Region“, sagte Eckhard Ott, Vorsitzender des Vorstands des DGRV.
Befragt wurden die im DGRV organisierten Energiegenossenschaften im Zeitraum von Februar bis Mai 2012. Antworten kamen von 290 Genossenschaften. Nach einer Vollerhebung durch das Klaus-Novy-Institut im Auftrag des Bundesumweltministeriums wurden seit 2005 insgesamt 506 Energiegenossenschaften in Deutschland gegründet.
Zumeist handele es sich bei den Projekten um Solaranlagen, an denen sich Bürger bereits mit kleinen Beträgen beteiligen könnten, heißt es seitens des BSW-Solar. Über 90 Prozent der Energiegenossenschaften betreiben den Angaben zufolge Solaranlagen, da ihre Realisierung mit „überschaubarem technischen und finanziellen Aufwand“ nahezu überall in Deutschland möglich sei.
⇒ Der vollständige Bericht erscheint in EUWID Neue Energien. Die als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen während der Energiewende.
Die Ausgabe 29/2012 von EUWID Neue Energien ist am 18. Juli 2012 erschienen. Titelthema ist die Förderinitiative "Energiespeicher" der Bundesregierung. Insgesamt umfasst die Ausgabe 98 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 32 Seiten.
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