BDEW "vorsichtig optimistisch" nach Vereinbarung halbjährlicher Energiewende-Treffen
„Nach dem heutigen Treffen und der dort vereinbarten, halbjährlichen Wiederholung, um Fortschritte der Energiewende und nicht erledigte Aufgaben zu identifizieren, bin ich vorsichtig optimistisch“. Mit diesen Worten kommentiert die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Energieverbandes BDEW die Ergebnisse des heutigen Energiegipfels bei Bundeskanzlerin Angela Merkel.
„Wir kommen damit dem Ziel näher, dass Bund und Länder ihre Energiepolitik enger miteinander verzahnen können.“ Es sei „grundsätzlich erfreulich“, dass sich Bund und Länder für eine bessere Koordination von Netzausbau und erneuerbaren Energien ausgesprochen hätten. Jetzt müssten allerdings konkrete Taten folgen.
Müller bezeichnete es als „beruhigend“, dass Einigkeit über die Bedeutung konventioneller Kraftwerke bestehe. Für konkrete Gesetzesvorhaben zum Thema Kapazitätsmechanismen noch in diesem Jahr „ist es aber definitiv zu früh“. Wie bei der Energiewende insgesamt müsse auch hier Sorgfalt vor Eile gehen. Zudem komme es darauf an, dass mit Hilfe der neuen Arbeitsgruppen die Themen energetische Gebäudesanierung und EEG-Novelle im Vermittlungsausschuss bis zum Sommer abgeschlossen werden.
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