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Pelletpreis für Endkunden im März gestiegen

Die Pelletpreise in Deutschland sind im März gegenüber dem Vormonat leicht um 0,7 Prozent auf 255,18 €/Tonne gestiegen.
Bildquelle: DEPV
16.03.2017 − 

Die Pelletpreise in Deutschland sind im März gegenüber dem Vormonat leicht um 0,7 Prozent auf 255,18 €/Tonne gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) ein Anstieg um 6,5 Prozent. Eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets kostet damit 5,10 Cent. Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt laut DEPV 17 Prozent, zu Heizöl 6 Prozent.

„Trotz anhaltend hoher Nachfrage haben sich die Pelletpreise im März kaum verändert, was an der stabilen Versorgungslage liegt“, meint Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV. Der Preis verändere sich im Jahresverlauf je nach Nachfrage und Rohstoffaufkommen nur leicht und befinde sich seit mehreren Jahren auf konstantem Niveau. In den letzten zehn Jahren habe der Pelletpreis dabei durchschnittlich mehr als 30 Prozent unter dem Ölpreis gelegen.

Bei einer Abnahmemenge von sechs Tonnen ergeben sich in der regionalen Betrachtung Preisabweichungen. In Norddeutschland sind Pellets im März laut DEPV mit 249,75 €/Tonne am günstigsten. Dieselbe Menge ist in Mitteldeutschland für 251,90 €/Tonne und in Süddeutschland für 259,34 €/Tonne erhältlich. Größere Mengen (26 Tonnen) wurden im März 2017 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 245,09 €/Tonne, Mitte: 234,46 €/Tonne, Nord/Ost: 230,59 €/Tonne (jeweils inklusive Mehrwertsteuer).

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