Swissgrid sichert St. Galler Geothermieprojekt Risikodeckung zu
Die schweizerische Netzgesellschaft Swissgrid hat dem St. Galler Geothermieprojekt eine Risikodeckung zugesichert. Diese werde über den KEV-Fonds finanziert, teilte Swissgrid heute mit. Dabei handelt es sich nach Informationen der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) um 24 Mio. Schweizer Franken.
Die Sankt Galler Stadtwerke planen in St. Gallen für 160 Mio. Franken eine Anlage zur Produktion von Strom und Wärme aus geothermischer Energie. Noch in diesem Jahr sollen die Bohrungen beginnen.
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Die Zusage ist mittlerweile die zweite ihrer Art. Bereits im September letzten Jahres hatte die Netzgesellschaft eine Risikodeckung für das Geothermieprojekt in Lavey-les-Bains im Waadtland ausgesprochen. Swissgrid führt im Auftrag des Bundes die Abwicklung der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) durch.
Die Risikodeckung kann laut Swissgrid dem Projektträger zugesichert werden, wenn noch nicht klar ist, ob die geplante Anlage Strom liefern wird. Sie deckt maximal 50 Prozent der Bohr- und Testkosten und wird nur im Fall eines Teil- oder Misserfolgs ausgezahlt. Für die Risikodeckung stehen insgesamt maximal 150 Mio. Franken zur Verfügung.
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