|  
Geothermie» weitere Meldungen

Bohrarbeiten im Geothermieprojekt Ismaning abgeschlossen

Bohrarbeiten im Geothermieprojekt Ismaning abgeschlossen
Quelle: Wärmeversorgung Ismaning
12.09.2012 − 

Im Geothermieprojekt Ismaning sind nunmehr auch die Arbeiten am zweiten Bohrloch abgeschlossen. Wie die Wärmeversorgung Ismaning GmbH & Co. KG (WVI) als Betreibergesellschaft mitteilte, hat der Bohrmeißel 4.032,5 Meter Strecke zurückgelegt und ist auf über 2.000 Metern vertikaler Tiefe angelangt. Derzeit liefen die Vorbereitungen für Kurzzeit-Pumpversuche, die vor allem der Reinigung des Bohrlochs von Rückständen aus der Bohrphase dienen und bis Anfang Oktober andauern sollen.

Danach folgt laut WVI ein Langzeit-Pumpversuch mit einer Tauchkreiselpumpe, bei dem die beiden Bohrungen miteinander verbunden werden und deren Schüttungs- und Aufnahmevermögen getestet wird. Erst dieser Pumpversuch werde die dauerhaft erzielbare Fördertemperatur des Thermalwassers zeigen. Das gesamte Projekt liege „absolut im Zeitplan“, erklärte das Unternehmen. Noch in diesem Jahr soll die Wärmelieferung starten. Das Projekt ein Volumen von rund 72 Mio. € und soll eine thermische Anschlussleistung von 7,2 MW haben.


Der vollständige Bericht erscheint in EUWID Neue Energien. Die als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen während der Energiewende.

Ausgabe 37/2012 von EUWID Neue Energien ist am 12. September erschienen. Der Titelbericht befasst sich mit dem Antidumping-Verfahren der EU-Kommission gegen Biodieselimporte aus Argentinien und Indonesien. Insgesamt beinhaltet die Ausgabe 82 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 28 Seiten.

Testen Sie jetzt EUWID Neue Energien im kostenlosen All-in-One-Paket: 3 Ausgaben EUWID Neue Energien (Print/Online) + Zugriff auf das Archiv + E-Paper Energieeffizienz.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Geothermieschäden in Staufen: Stadt und Geschädigte einigen sich auf Schlichtung

Land Niedersachsen fördert Machbarkeitsstudien der Tiefengeothermie mit 1 Mio. €  − vor