|  
Energieeffizienz» weitere Meldungen

VDMA spricht sich gegen Abwrackprämie für alte Heizkessel aus

30.08.2012 − 

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat sich gegen eine Abwrackprämie für alte Heizkessel ausgesprochen. Diese führe nicht zum Ziel, teilte der Verband heute mit. Zwar seien Anreizsysteme zur Auflösung des Modernisierungsstaus notwendig, betonte der Sprecher des VDMA Forums Gebäudetechnik, Thomas Schräder. Diese müssten aber marktwirtschaftlich, technologieoffen und langfristig sein und ohne eine weitere monetäre Umlage auskommen.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte Mitte August eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen ins Gespräch gebracht. Demnach könnten Hauseigentümer für die Modernisierung ihrer Heizung künftig eine Einmalprämie erhalten. Wie der VDMA deutlich machte, spiele die Gebäudetechnik eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Energiewende. Die politischen Entscheidungsträger wiesen Gebäuden eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Energiewende zu. Die öffentliche Wahrnehmung fokussiere sich jedoch oft ausschließlich auf Maßnahmen an der Gebäudehülle wie beispielsweise die Dämmung oder den Austausch von Fenstern.

EUWID Neue Energien All-in-one-Testpaket - kostenlos und unverbindlich

„Optimale Ergebnisse erreicht man aber im Zusammenspiel zwischen Gebäudehülle und Gebäudetechnik“, so Schräder. Damit gehe nicht nur eine Energieeinsparung im Gebäude und beim Betreiben von Gebäuden einher. „Vielmehr macht es sich auch in den Betreiberkosten für ein Gebäude, also in den sinkenden Lebenszykluskosten bemerkbar.“ Moderne Lösungen der Gebäudetechnik besitzen laut VDMA ein Energieeinsparpotenzial zwischen 30 und 50 Prozent.


Der vollständige Bericht erscheint in EUWID Neue Energien. Die als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen während der Energiewende.

Die Ausgabe 35/2012 von EUWID Neue Energien ist am 29. August erschienen. Der Titelbericht fasst die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Erneuerbaren-Förderung in Deutschland zusammen. Insgesamt beinhaltet die Ausgabe 70 Nachrichten und Berichte zur Energiewende auf 28 Seiten.

Testen Sie jetzt EUWID Neue Energien im kostenlosen All-in-One-Paket: 3 Ausgaben EUWID Neue Energien (Print/Online) + Zugriff auf das Archiv + E-Paper Energieeffizienz.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − AGO AG veräußert weitere Betriebsbeteiligung

Abwrackprämie für alte Heizungen noch unsicher  − vor