Studie zeigt: „Schmerzgrenze“ erst bei Benzinpreis von mehr als 2 € erreicht
Bei einem Benzinpreis von 2 € pro Liter wäre ein Elektroauto für deutlich mehr Verbraucher attraktiv als vorher. Würden andererseits aber konventionelle Fahrzeuge einen Verbrauch von drei Litern pro 100 km nicht überschreiten, würde das Interesse an Elektroautos drastisch abnehmen. Dies geht aus dem aktuellen Deloitte-Report „A new era. Accelerating toward 2020 - An automotive industry transformed“ hervor, für den 4.760 Verbraucher in sieben Ländern befragt wurden. Der Report zeigt weiter, dass die deutschen Autofahrer zu den Europäern gehören, die am ehesten bereit sind, mehr Geld für ein Elektroauto auszugeben als für ein konventionelles Fahrzeug. Hierfür spiele der Benzinpreis in Deutschland eine nicht so entscheidende Rolle wie z.B. in Belgien, Spanien oder Frankreich, so der Report. Länderübergreifend liege die Hürde für eine breitenwirksame Adaption von batteriebetriebenen Automobilen aber hoch und werde von den aktuellen Angeboten im Markt (noch) nicht adressiert, so die Einschätzung der Autoren.
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